bq Witbox: Wie den großen Druckraum ausnutzen? Teil 3/3

Neben großen Eigenkonstruktionen und Architekturmodellen ist der große Druckraum natürlich auch dafür geeignet mehrere Modelle auf der Druckplatte zu verteilen und auf einmal zu Drucken.

Bei dem großen Druckraum und entsprechend vielen Teilen empfiehlt es sich Simplify3D als Software zu nutzen,  weil bei anderen „Slicern“ mehrere Minuten vergehen können bis der G-Code erstellt wurde und der Druck gestartet werden kann.

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Um die Witbox auf die Probe zu stellen, sollte ein besonderes Projekt gedruckt werden und nicht die Druckplatte wahllos mit Teilen zustellt werden. Die Wahl fiel auf den „Puzzle Chair“ von BITS & PARTS, dabei handelt es sich um einem 3D-druckbaren Stuhl aus insgesamt 85 Teilen und die .stl Dateien können kostenlos unter bitsandparts.org heruntergeladen werden.

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8 Puzzle Teile konnten auf einmal gedruckt werden, wobei der Druck fast 24 Stunden dauerte und über 250 g Filament verbraucht wurde. Es wäre möglich gewesen 16 Puzzle Teile auf einmal zu drucken, wobei mir das Risiko eines Druckfehlers sowie Material- und Zeitverschwendung zu hoch war.

In der Anleitung (wichtig!!) wird empfohlen die Teile einzeln zu drucken, wobei die Witbox bei dem Druckmarathon keine Probleme hatte und die Teile sauber druckte.

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Für 4 „Puzzlereihen“ musste die Witbox viermal  über 24 Stunden schuften, dazu kommt die nicht zu unterschätzende Arbeit die Puzzleteile vom Support abzutrennen, zu schleifen und zusammen zustecken. Schlussendlich muss ich zugeben die Arbeit einfach unterschätzt zu haben und habe das Projekt auf Eis gelegt. Ich habe mir vorgenommen die weiteren Puzzleteile je nach Möglichkeit zwischendurch z.B. als Kalibrierungsteil einzeln zu drucken.

In den nächsten Beträgen stelle die „Nasa Space Wrench“ wor und werde mein „Witbox Fazit“ ziehen.